Aktuelle Termine

Do, 19.10.2017
19 Uhr Informationsabend über die weiterführenden Schulen (Raum der Klasse 4a)

23.10. – 03.11.2017
Herbstferien

06. – 09.11.2017
Anmeldung der Schulneulinge für das Schuljahr 2018/19

06. – 09.11.2017
Anmeldung der Schulneulinge für das Schuljahr 2018/19

06. – 17.11.2017
Elternsprechtage für alle Jahrgänge

Adresse

Schule am Burgweiher
Schulstraße 35
53913 Swisttal

Tel: 02226/3691
Fax: 02226/912179
info@schule-am-burgweiher.de

Unterricht

RITUALE UND ARBEITSMETHODEN

Das Einüben bestimmter Rituale und Arbeitsmethoden findet bei uns auf unterschiedliche Art statt.

Da die meisten Klassenleitungen den überwiegenden Teil der Unterrichtsstunden in der eigenen Klasse selbst erteilen, können sie das Methodentraining in einen thematischen Zusammenhang einbetten. So können sie in einer Unterrichtseinheit systematisch verschiedene grundlegende Basiskompetenzen und Arbeitsmethoden einüben und auch wiederholend festigen.

Das Training verschiedener Arbeitsmethoden wird an unterschiedlichen Themen festgemacht, wobei bei Neueinführung einer Methode diese immer im Vordergrund steht.

Am Ende eines systematischen Trainings werden die erlernten Methoden zusammenhängend reflektiert, um den Kindern bewusst zu machen,

  • wie sie gelernt und welche Lernmethoden sie kennen gelernt haben,
  • dass es sinnvoll ist, methodisch vorzugehen, wenn man etwas lernen und behalten möchte und
  • welche Methoden für welchen Zweck am besten geeignet sind.

Eine Selbstevaluation der Kinder mit Hilfe eines Bewertungsbogens bietet eine weitere Möglichkeit zur Reflektion und Bewusstmachung.

 

Etablierte Arbeitsmethoden nach H. Klippert

An unserer Schule haben sich einige Arbeitsmethoden nach Heinz Klippert etabliert.

Von Jahrgang 1 bis Jahrgang 4 werden die unterschiedlichen Methoden zukzessive eingeführt.

Sie ermöglichen es den Schülerinnen und Schülern, selbstständig zu arbeiten, sich im Team zu organisieren und ihre Arbeitsergebnisse zu präsentieren.

So werden fachliche, inhaltliche und übergreifende Kompetenzen bei den Kindern geschult.

Zu diesem Thema haben wir im Schuljahr 2009/10 eine kollegiumsinterne Ganztagsfortbildung gemeinsam mit den zwei anderen Swisttaler Grundschulen durchgeführt, deren Anregungen wir direkt im Unterricht umsetzen konnten.

Daraus ergab sich dann die Zusammenstellung einiger Arbeitsmethoden, die wir an unserer Schule einsetzen (vgl. aktueller Anhang).

 

Umgang mit Texten und Medien (Lesekonzept)

Das Lesen spielt nicht nur im Fach Deutsch eine große Rolle, sondern ist auch fächerübergreifend von Bedeutung. Die Schülerinnen und Schüler müssen in jedem Fach in der Lage sein, Arbeitsaufträge selbstständig zu erlesen und sich Informationen zu erschließen.

Das Lesen ist zudem Voraussetzung für den kompetenten Umgang mit Medien. Die Kinder können sich immer mehr mit dem Textinhalt auseinandersetzen, da das Erlesen weniger Mühe bereitet.

Ziel unseres Unterrichts ist es, bei den Schülern und Schülerinnen durch das Lesen Phantasie, Vorstellungskraft und die Fähigkeit zur Informationsentnahme zu entwickeln und zu fördern. Es soll erfahrbar werden, dass Lesen Spaß macht und Wissen erweitert.

 

In Anlehnung an die Richtlinien wollen wir

 1. Zum selbstvergessenen Lesen verlocken:

Dies möchten wir durch einige für alle Klassen verbindlichen Schwerpunkte erreichen:

– Einrichten einer wöchentlich festgelegten Lesestunde

  • die Kinder können sich mit einem selbstgewählten Buch beschäftigen und mit dem Material aus Grundschule Deutsch 1/2004  „Freie Lesezeiten“  einen Lesevortrag zu diesem Buch erstellen.
  • die Kinder können sich mit einer Bücherkiste (Bücherei) in Kleingruppen mit Büchern zu einem bestimmten Thema beschäftigen und zum Abschluss den anderen präsentieren.
  • die Kinder können zu einem selbstgewählten Märchen oder einer Geschichte, die zu Hause gelesen werden anhand eines roten Fadens mit Stichwörtern (siehe z.B. Auer: Das Deutschbuch Tintenklecks 2 S.98) den anderen Kindern  davon erzählen.
  • die Kinder können eine Klassenlektüre (Taschenbuch, Bilderbuch u.a.m.) szenisch darstellen (Tischtheater, Rollenspiel, Schattentheater, Schattenspiel …).

Differenzierung:

Umfang und Niveau der Bücher, Art der Präsentation, Quantität, Leistungsgruppen und Individualisierung

 

– Lesen und Bearbeiten einer Klassenlektüre mindestens einmal im Jahr

– Durchführen einer Buchwoche mit Vorlesewettbewerb und Aurorenlesung

Als weitere Möglichkeiten bieten sich an:

  • Vorlesen durch außerschulische Personen (Bürgermeister, Leiterin der Bücherei, Ortsvorsteher, Pfarrer in einem besonderen Rahmen.
  • durch die Lehrerin zu bestimmten Zeiten und/oder an besonderen Orten
  • durch eine Märchenerzählerin
  • durch Kinderbuchautoren
  • Theaterbesuche
  • BücherprojekteBüchereibesuche
  • Arbeit mit dem Computer-Leseprogramm  „Antolin“

 

2. Die Fähigkeit fördern, Informationen aus Texten zu entnehmen

Folgende Möglichkeiten bieten sich an:

  • Lesemalbücher
  • anhand bestimmter Fragen zu Texten die daraus gewonnenen Informationen auf verschiedene Weise wiedergeben (zu den Strophen eines Gedichtes malen, mündlich berichten, schriftliche Antworten   formulieren, weitergehende Texte  verfassen, Texte vergleichen)
  • anhand von Bücherkisten oder Büchertischen ( Bücherei und von zu Hause ) oder mit Hilfe des Computers ( Encarta, Lexika, Internet )zu bestimmten sachkundlichen Themen Steckbriefe verfassen, Anleitungen oder Rezepte oder Spiele erstellen, Spielregeln lesen oder erfinden und umsetzen.
  • anhand von Bastelanleitungen, Forschungsaufträgen, Versuchsbeschreibungen und Rezepten  arbeiten
  • mit den Informationen aus Sachtexten im Mathematikunterricht Skizzen erstellen, anhand  dieser Lösungswege finden

 

 3. Den Wortschatz erweitern

Dies sollte fächerübergreifend Unterrichtsprinzip sein.

Kinder sollen grundsätzlich versuchen, die Bedeutung ihnen unbekannter Wörter/Begriffe zu klären, z.B. durch Einkreisen auf Arbeitsblättern, durch  Schreiben an die Tafel oder auf  Merkzettel, durch Nachfragen oder eigenes Nachschlagen (Bücher, Internet), unterrichtliche Arbeit  am Wort, an Wortfeldern  (Finkenordner Sprachkünstler, Leßmann-Karteikarten, Spiele)

 

 4. Die Leseleistung überprüfen

 Es bieten sich an:

  • standardisierte Lesetests,
  • Tests aus der Flohkiste,
  • Stolpertests,
  • differenzierte Diagnose von Raabe

 

5. Die Leseleistung individuell fördern

Durch spezielle Programme zur Leseförderung, Lesetraining für Legastheniker, Lesen in Silben,  (Raabe-, Finken-, Stolz-, Schubi-Verlag)

 

 

Konzept  für den Keyboardunterricht

Der Keyboardunterricht findet für jedes Kind ab der 2.Klasse zweiwöchentlich statt. Dazu wird die Klasse in zwei Gruppen geteilt, die alternierend am Keyboardunterricht teilnehmen.

Die Aufgaben des Keyboardunterrichts sind, den Kindern einen Zugang zu diesem Instrument zu ermöglichen und  Freude am Musizieren zu entwickeln.

 

1.) Ziele:  Die Kinder sollen

  • Interesse bekommen am Instrument,
  • ihre Fingermotorik trainieren,
  • Melodien nach Noten und nach Gehör spielen,
  • erste Noten der traditionellen Notation im Violinschlüssel lesen können und sie als Grundlage fürs Spielen nutzen (eine Oktave von c’ bis c’’, Notenwerte: ganze/ halbe/ viertel/ achtel Note),
  • Melodien mit Grundton begleiten (4.Klasse),
  • die Tonleiter in C-Dur mit beiden Händen einzeln spielen können,
  • Motivation zum selbstständigen Über der Musikstücke entwickeln und erhalten,
  • Durchhaltevermögen beim Üben trainieren,
  • geübte Lieder mutig ihren Mitschülern, ihrer Lehrkraft sowie der Klasse vortragen,
  • gemeinsam Lieder üben und vortragen,
  • Lieder auf Orff-Instrumenten spielen und begleiten
  • Regeln im Umgang mit dem Instrument lernen.

2.) Kompetenzerwartungen Lehrplan Musik (s. Lehrplan S. 92):

Kompetenzbereich: Musik machen – mit Instrumenten

„Die Schülerinnen und Schüler

– bringen einfache notierte Spielstücke zum Klingen(Schuleingangsphase)

– führen notierte Spielstücke und Klangspiele aus (bis Ende der Klasse 4).

– begleiten Lieder mit „Bausteinen“(bis Ende der Klasse 4).

 

Kompetenzbereich: Musik hören – Notationselemente verwenden

„Die Schülerinnen und Schüler verwenden grafische und einfache traditionelle Notationen lesend oder schreibend als Hörhilfen (bis Ende der Klasse 4).“

 

3.) Ideen für den Unterricht – für die ganze Gruppe oder als Differenzierung:

a) Für die ganze Gruppe:

  • Rhythmus-Übungen mit körpereigenen Instrumenten, auch mit Trommeln oder anderen Rhythmus-Instrumenten
  • Dirigentenspiel: Wer ist der Dirigent (vgl. Wer ist der Affenkönig?)
  • Instrumente-Hören in 4 Ecken
  • Fingerübungen (s.CD von H.Stehn), u.a. Fahrradgeschichte mit Ringen
  • Akkorde spielen zu Liedern von CD oder von Lehrkraft gespielt

b) In Stationen, einzeln oder mit Partnern

  • Notenschlüssel malen
  • Lieder mit Xylofon oder anderen Stabspielen üben
  • Glockenspiel auseinanderbauen und zusammensetzen
  • Instrumenten-Memory
  • Geräusch-Anlässe, Klanggeschichten
  • Anleitung Keyboard