Aktuelle Termine

Fr, 09.11.2018 18 Uhr Martinszug Buschhoven

05.11. – 13.11.2018 Anmeldung der Schulneulinge für das Schuljahr 2019/2020

Di, 13.11.2018 19 Uhr Präsentationsabend zum Theaterprojekt „Mein Körper gehört mir“ (Jahrgang 3) für alle interessierten Eltern in der Aula der Sekundarschule Heimerzheim

Fr, 16.11.2018 Vorlesetag

26.11. – 30.11.2018 Musische Tage (Unterricht täglich von 8 -11.30 Uhr)

Adresse

Schule am Burgweiher
Schulstraße 35
53913 Swisttal

Tel: 02226/3691
Fax: 02226/912179
info@schule-am-burgweiher.de

Gemeinsames Lernen

Bereich: Sonderpädagogische Förderung

 

Ziel:

 

Die Grundschule versteht sich als eine gemeinsame Schule für alle Kinder.

Im sogenannten ‚Gemeinsamen Lernen’ wird Schülerinnen und Schüler mit und ohne einen sonderpädagogischen Förderbedarf die Möglichkeit gegeben, nach ihren individuellen Voraussetzungen sowohl gefördert als auch gefordert zu werden.

Der Unterricht wird dabei so gestaltet, dass jedes Kind nach seinen Möglichkeiten lernen kann.

 

 

Beschreibung des Ist-Zustandes:

 

In der GGS am Burgweiher findet seit dem Schuljahr 1995/96 Gemeinsames Lernen statt. In dieser Zeit wurden zwischen vier und neun Schüler/innen pro Schuljahr mit unterschiedlichsten Förderschwerpunkten integrativ gefördert. Entsprechend wurden seitens der Förderschule Sonderschullehrerstunden an die GGS Buschhoven abgeordnet. Zur Zeit arbeiten zwei Sonderschullehrerinnen mit 18 und 28 Wochenstunden an unserer Schule.

 

 

Aufnahme:

 

Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf können sowohl zum Schulanfang als auch im Laufe der Grundschulzeit, wenn ein sonderpädagogischer Förderbedarf festgestellt wird, in das GL aufgenommen werden. Voraussetzung dafür ist zum einen, dass der sonderpädagogische Förderbedarf des Schülers im Rahmen eines Überprüfungsverfahrens nach AO-SF festgestellt wurde, zum andern, dass die

entsprechenden personellen, räumlichen und sächlichen Ressourcen zur Verfügung stehen. Über die Aufnahme entscheidet die Schulleitung nach den Aufnahmekriterien unserer Schule. Wenn ein Kind in der Grundschule auch mit sonderpädagogischer Förderung nicht hinreichend gefördert werden kann oder durch die besondere Form oder Schwere seiner Behinderung den Lernerfolg der anderen Kinder erheblich beeinträchtigt, kann ein Förderortwechsel oder eine Aufnahme an der Förderschule angebracht sein. Auch für die Aufnahme an einer Förderschule wird der Antrag auf sonderpädagogische Förderung durch die Regelschule gestellt.

 

Bisher wurden an unserer Schule Kinder mit den Förderschwerpunkten Lernen, soziale und emotionale Entwicklung, Sprache, Hören, körperliche und motorische Entwicklung sowie geistige Entwicklung im Rahmen des GL gefördert.

 

Organisation:

 

Bei der Klassenbildung werden die Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf nach Möglichkeit in einer Klasse des Jahrgangs aufgenommen, um so komprimiert möglichst viele Stunden einer sonderpädagogischen Lehrkraft in dieser Klasse zu verankern.

 

In die GL – Klasse sollten nach Möglichkeit weniger Kinder aufgenommen werden als in die Regelklasse.

 

Die Unterrichtsstunden der Sonderpädagoginnen sind je nach Förderschwerpunkt der Kinder auf diese Klassen verteilt. Die Sonderschullehrerinnen übernehmen unter Umständen auch für einige Wochenstunden den Klassenlehrerunterricht in den GL-Klassen. Nach Möglichkeit werden die Stunden der Sonderpädagogen nicht zum Vertretungsbedarf in anderen Klassen herangezogen.

 

 

Unterricht:

 

Die Schüler im Gemeinsamen Lernen werden überwiegend im Klassenverband unterrichtet. Es ist aber oft sinnvoll, Schüler auch in äußerer Differenzierung zu fördern. Vielfach ist eine sehr differenzierte oder extrem handlungsorientierte Förderung an Bewegungsstationen oder mit viel sprachlicher Unterstützung erforderlich. Die Förderung findet dann zumeist in einer Kleingruppe statt. Je nach Zusammensetzung dieser Fördergruppen können auch Kinder ohne sonderpädagogischen Förderbedarf dort mitgefördert werden.

 

Klassenleitung und Sonderpädagogin arbeiten als Team gemeinsam in der GL-Klasse. Die Sonderpädagogin unterstützt die Klassenlehrerin/den Klassenlehrer dabei, einzelne Schüler in ihrem individuellen Lernprozess besonders zu begleiten und gibt gezielte Hilfestellungen. Insbesondere Lernzielkontrollen oder Tests werden gemeinsam konzipiert, um den Nachteilsausgleich und die besonderen Schwierigkeiten, sowie die Fähigkeiten und Fertigkeiten der Förderkinder ausreichend zu berücksichtigen. Im offenen Unterricht steht die Sonderpädagogin wie die Klassenlehrerin meist allen Schülern zur Verfügung. Durch punktuelle Übernahme des Unterrichts durch die Sonderschullehrerin, ist es auch der Klassenlehrerin möglich, auf einzelne Kinder individueller einzugehen. Ein intensiver Austausch über Unterrichtsbeobachtungen findet regelmäßig statt.

 

 

Zeugnisse:

 

Die GL-Schülerinnen und Schüler werden entsprechend ihres festgestellten Förderschwerpunktes und der individuellen Förderplanung gefördert. Kinder mit dem Förderschwerpunkt ‚Lernen‘ werden zieldifferent unterrichtet, d.h. sie müssen nicht die Lernanforderungen der Grundschule erfüllen. Entsprechend werden die Leistungen dieser Schüler individuell gemessen und bewertet. Diese Schüler erhalten in der gesamten Grundschulzeit Berichtszeugnisse ohne Noten. Die Schulkonferenz kann beschließen, in Einzelfällen Leistungen der Kinder mit dem Förderschwerpunkt Lernen ab der Klasse 4 auch mit Noten zu versehen. Diese Noten müssen dann mindestens einem Leistungsstand der jeweils vorausgehenden Klasse entsprechen, was im Zeugnis deutlich gemacht wird.

 

Die Zeugnisse der zielgleich geförderten GL-Kinder richten sich nach der Ausbildungsordnung Grundschule, soweit die Ausbildungsordnung über die sonderpädagogische Förderung (AO-SF) diese nicht spezifiziert. Ein Nachteilsausgleich wird dabei stets berücksichtigt. Auf dem Zeugnis wird unter „Bemerkungen“ die sonderpädagogische Förderung mit dem jeweiligen Förderschwerpunkt benannt.

 

 

Elternarbeit:

 

Der erste Kontakt der Sonderpädagogin zu den Eltern findet bei uns bereits bei der Anmeldung statt. Im Rahmen der Antrags- und der Gutachtenerstellung werden im intensiven Austausch mit den Eltern Daten erhoben, Ergebnisse besprochen und die besonderen Förderbedürfnisse und -möglichkeiten beraten.

Elterngespräche finden nach Bedarf und an den jeweiligen Elternsprechtagen statt, sowie anlässlich der jährlichen Überprüfung des sonderpädagogischen Förderbedarfs. Auch bei Anträgen auf Förderschwerpunktwechsel, der Aufhebung oder Beendigung des Förderbedarfs sind die Eltern intensiv beteiligt. Besonderer Beratungsbedarf besteht hier in der Regel beim Übergang nach der 4. Klasse.